Vortrag: Projektion, projektive Angst, Über-Ich-Widerstand und die Angst der Therapeutin, A. Schmitt

Im Vortrag sollen Projektion, Über-Ich-Widerstand und projektive Angst dargestellt werden. Projektive Angst wird im psychotherapeutischen Prozess sichtbar, wenn wir die Nähe einer therapeutischen Beziehung nutzen, um an verborgene Gefühle, verdrängte Konflikte und Widerstände zu gelangen. Es ist die Aufgabe der Therapeuten, die projektive Angst aufzulösen, die aktive Projektion/Übertragung aller verdrängter Gefühle auf den Therapeuten zu fördern und somit den Über-Ich-Widerstand, der aus der transgenerationalen Weitergabe von Wut- und Schuldgefühlen entstanden ist, zu entfernen. Dabei beeinflussen auch Ängste der Therapeuten den Prozeß.

Das vollständige Video des Erstinterviews mit einem 15jährigen Jugendlichen mit Cannabis-Abhängigkeit soll diese Zusammenhänge verdeutlichen.

Samstag, 4.7.20, 9:00-10:15