Abstracts Workshops JT 20.06.2026 Samstag

Workshop 4 – Ein 16jähriger erklärt uns Derealisation und Depersonalisation, Teil II

Zwei schwere Suizidversuche mit nachfolgenden stationären Aufenthalten in der geschlossenen Jugendpsychiatrie hatte der 15jährige Jugendliche hinter sich, als er in die ambulante Behandlung der Therapeutin kam.

Gezeigt wird das vollständige Erstinterview.

Der Workshop ist die Fortsetzung von Teil I (Freitag, Workshop 1). Die beiden Workshops können unabhängig voneinander besucht werden.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 4 am Samstag 20.06.2026 von Angela Schmitt und Gerhild Wagner

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Workshop 5 – „So einfach kann es sein!“ – Durchbrüche ins Unbewusste im Vergleich einer Patientin ohne und einer Patientin mit maligner Übertragungsneurose

Es wird jeweils der erste Durchbruch ins Unbewusste zweier unterschiedlicher Patientinnen gezeigt. Die erste Patientin ist eine recht gesunde ältere Dame der Gruppe 1 (nach Davanloos Einteilung der psychoneurotischen Störungen). Ihr unbewusstes Abwehrsystem, das sich gut entwickeln konnte, ist nur leichtgradig beeinträchtigt. Sie leidet nicht unter malignen Übertragungsneurosen und zeigt somit keine maligne Abwehrmechanismen und keine projektive Angst. Die zweite Patientin ist jung und leidet unter depressiven Einbrüchen, die ihr Partner nicht mehr ertragen will. Sie leidet unter einer generationenübergreifenden Übertragungsneurose, die ihr von Mutter und Großmutter übertragen wurde. Sie gehört der Gruppe 2 an (nach Davanloos Einteilung der psychoneurotischen Störungen). Ihre unbewusste projektive Angst lässt sie im Prozess zurückweisend und ablehnend werden, sie zeigt maligne Abwehrmechanismen, mit denen Sie die Beziehung zu anderen Menschen und zu sich selbst belastet und zerstört.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 3 am Freitag 19.06.2026 von Ursula Sporer

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Workshop 6 – Das, was man normalerweise nicht sieht – Widerstand der Depersonalisation/Derealisation, Teil I

Die Depersonalisations-/Derealisationsstörung (DDS) ist mit einer Prävalenz von 1% in der Allgemeinbevölkerung häufig. Betroffene fühlen sich die meiste Zeit abgetrennt von sich selbst (Depersonalisation, DP) und ihrer Umwelt (Derealisation, DR). Die DDS verläuft meist chronisch und therapieresistent. Schwere DP/DR gilt als negativer Prognosefaktor für
das Ansprechen auf Psychotherapie oder Psychopharmakotherapie.

In diesem Workshop werden Videoausschnitte aus der ISTDP-Behandlung eines Patienten gezeigt, der an einer DDS leidet. Die Therapeutin (Gerda Gottwik) und Mathias Michal kommentieren und diskutieren diese Fallvignette gemeinsam mit den TeilnehmerInnen.

Die Workshops 6 und 9 sind zwei Teile zum Thema Depersonalisation/Derealisation. In beiden Workshops wird ein Behandlungsfall gezeigt, am Samstag ein Fallvignette von Gerda Gottwik, am Sonntag von Michelle Brehm. Es ist also durchaus möglich, nur an einem Teil teilzunehmen. Möchten Sie vertieft in die Materie eintauchen, können Sie beide Workshops belegen.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 6 am Samstag 20.06.2026 von Matthias Michal und Gerda Gottwik

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