Workshop 6 – Das, was man normalerweise nicht sieht – Widerstand der Depersonalisation/Derealisation, Teil I

Die Depersonalisations-/Derealisationsstörung (DDS) ist mit einer Prävalenz von 1% in der Allgemeinbevölkerung häufig. Betroffene fühlen sich die meiste Zeit abgetrennt von sich selbst (Depersonalisation, DP) und ihrer Umwelt (Derealisation, DR). Die DDS verläuft meist chronisch und therapieresistent. Schwere DP/DR gilt als negativer Prognosefaktor für
das Ansprechen auf Psychotherapie oder Psychopharmakotherapie.

In diesem Workshop werden Videoausschnitte aus der ISTDP-Behandlung eines Patienten gezeigt, der an einer DDS leidet. Die Therapeutin (Gerda Gottwik) und Mathias Michal kommentieren und diskutieren diese Fallvignette gemeinsam mit den TeilnehmerInnen.

Die Workshops 6 und 9 sind zwei Teile zum Thema Depersonalisation/Derealisation. In beiden Workshops wird ein Behandlungsfall gezeigt, am Samstag ein Fallvignette von Gerda Gottwik, am Sonntag von Michelle Brehm. Es ist also durchaus möglich, nur an einem Teil teilzunehmen. Möchten Sie vertieft in die Materie eintauchen, können Sie beide Workshops belegen.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 6 am Samstag 20.06.2026 von Matthias Michal und Gerda Gottwik