Workshop 3 – „So einfach kann es sein!“ – Durchbrüche ins Unbewusste im Vergleich einer Patientin ohne und einer Patientin mit maligner Übertragungsneurose

Es wird jeweils der erste Durchbruch ins Unbewusste zweier unterschiedlicher Patientinnen gezeigt. Die erste Patientin ist eine recht gesunde ältere Dame der Gruppe 1 (nach Davanloos Einteilung der psychoneurotischen Störungen). Ihr unbewusstes Abwehrsystem, das sich gut entwickeln konnte, ist nur leichtgradig beeinträchtigt. Sie leidet nicht unter malignen Übertragungsneurosen und zeigt somit keine maligne Abwehrmechanismen und keine projektive Angst. Die zweite Patientin ist jung und leidet unter depressiven Einbrüchen, die ihr Partner nicht mehr ertragen will. Sie leidet unter einer generationenübergreifenden Übertragungsneurose, die ihr von Mutter und Großmutter übertragen wurde. Sie gehört der Gruppe 2 an (nach Davanloos Einteilung der psychoneurotischen Störungen). Ihre unbewusste projektive Angst lässt sie im Prozess zurückweisend und ablehnend werden, sie zeigt maligne Abwehrmechanismen, mit denen Sie die Beziehung zu anderen Menschen und zu sich selbst belastet und zerstört.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 3 am Freitag 19.06.2026 von Ursula Sporer