Live Closed-Circuit Supervision eines Erstinterviews, IS-TDP Jahrestagung Berlin, 15.-17.9.17

Das Erstinterview dient der dynamischen Diagnostik von Angsttoleranz, Abwehrmustern und einem ersten Erschließen der zugrunde liegenden verdrängten „psychopathogenen Kräfte“.

Beim Erstinterview unter Closed-Circuit Supervision wird der Therapieprozess zeitgleich mittels Videoübertragung vom Supervisor und weiteren Beobachtern im Nebenraum mit verfolgt. Nach jeweils etwa 20 bis 30 Minuten erfolgt eine kurze Pause im Prozess, in der die Therapeutin und die Supervisorin den bisherigen Verlauf analysieren. Anschließend setzt die Therapeutin die Arbeit mit detaillierten Vorschlägen fort.

Bei präzisem Umgang des Therapeuten (mittels ganz spezifischer Interventionen) mit Angst, Widerständen und wachsender bewusster und auch unbewusster therapeutischer Allianz kann der Patient die Widerstände bereits im Erstinterview überwinden und die dynamisch wirksamen pathogenen Kräfte körperlich erleben. Patienten erinnern dann bisher unverarbeitete Situationen ihrer Kindheit, die sie jetzt emotional durcharbeiten, versöhnen und ablegen können. Der gesamte Vorgang bis zum „Durchbruch ins Unbewusste“ ist weniger kognitiv gesteuert als erlebnishaft. Auch für den Therapeuten ist der Vorgang eher subcortical als kognitiv steuerbar

Deshalb ist das Erlernen der Technik der IS-TDP weniger über Bücher, sondern durch Üben unter Anleitung eines erfahrenen Therapeuten erlernbar. Die Supervision der Live Übertragung eines Erstinterviews , ergänzt durch Analyse des Prozesses durch den Supervisor, bietet hierzu auch für Beobachter eine besondere Gelegenheit.

Zielgruppe: alle
Teilnehmerzahl: max. 20

Therapeutin: Friederike Mohr-Nawroth
Supervisorin: Gerda Gottwik


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