Autorenname: Matthias Michal

Workshop 6 – Das, was man normalerweise nicht sieht – Widerstand der Depersonalisation/Derealisation, Teil I

Die Depersonalisations-Derealisationsstörung (DDS) ist mit einer Prävalenz von 1% in der Allgemeinbevölkerung häufig. Betroffene fühlen sich die meiste Zeit abgetrennt von sich selbst (Depersonalisation, DP) und ihrer Umwelt (Derealisation, DR). Die DDS verläuft meist chronisch und therapieresistent. Schwere DP/DR gilt als negativer Prognosefaktor für
das Ansprechen auf Psychotherapie oder Psychopharmakotherapie.

In diesem Workshop werden Videoausschnitte aus der ISTDP-Behandlung eines Patienten gezeigt, der an einer DDS leidet. Die Therapeutin (Gerda Gottwik) und Mathias Michal kommentieren und diskutieren diese Fallvignette gemeinsam mit den TeilnehmerInnen.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 6 am Samstag 20.06.2026 von Matthias Michal und Gerda Gottwik

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Workshop 9 – Das, was man normalerweise nicht sieht – Widerstand der Depersonalisation/Derealisation, Teil II

Die Depersonalisations-Derealisationsstörung (DDS) ist mit einer Prävalenz von 1% in der Allgemeinbevölkerung häufig. Betroffene fühlen sich die meiste Zeit abgetrennt von sich selbst (Depersonalisation, DP) und ihrer Umwelt (Derealisation, DR). Die DDS verläuft meist chronisch und therapieresistent. Schwere DP/DR gilt als negativer Prognosefaktor für
das Ansprechen auf Psychotherapie oder Psychopharmakotherapie.

In diesem Workshop werden Videoausschnitte aus der ISTDP-Behandlung eines Patienten gezeigt, der an einer DDS leidet. Die Therapeutin (Michelle Brehm) und Mathias Michal kommentieren und diskutieren diese Fallvignette gemeinsam mit den TeilnehmerInnen.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 9 am Sonntag 21.06.2026 von Matthias Michal und Michelle Brehm

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Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie therapieresistenter Depressionen

Ein Beitrag von Matthias Michal und Michelle Brehm in der Zeitschrift

PDP – Psychodynamische Psychotherapie, September 2024, 23. Jahrgang, Heft 3, pp 208-221

Zusammenfassung

In diesem Beitrag stellen wir die Grundzüge der Intensiven Psychodynamischen Kurzzeitpsychotherapie (ISTDP) und deren Anwendung bei therapieresistenten Depressionen vor. Die ISTDP wurzelt in der Psychoanalyse. Zentral für die Methode sind die direkte und aktive Bearbeitung der Widerstände, der Fokus auf die Übertragung und das emotionale Erleben. Typisch ist folgende Frage an Patient:innen: »Wie fühlen Sie mir gegenüber?« Die ISTDP ist evidenzbasiert und ihre Wirksamkeit für die Behandlung therapieresistenter Depressionen ist erwiesen. Die transdiagnostische, prozessorientierte Manualisierung ist hilfreich für Forschung und Ausbildung. Unter Versorgungsaspekten sind die Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit der Methode vielversprechend.

Zur Zeitschrift und der zugrundeliegenden Literaturliste gelangen Sie hier.

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