Abstracts Jahrestagung 2026

„The Therapist Welcomes the Resistance“

 “The therapist welcomes the resistance, and he knows that the resistance can be reliably overcome and that the very act of overcoming it has far-reaching beneficial effect. It is an actual therapeutic tool to help break into the patient’s unconscious.”  „Der Therapeut begrüßt den Widerstand und er weiß, dass dieser zuverlässig überwunden werden kann und dass gerade diese Überwindung weitreichende positive Auswirkungen hat. Es handelt sich um ein echtes therapeutisches Instrument, um in das Unbewusste des Patienten vorzustoßen.“ (Davanloo, Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy, Selected Papers of Habib Davanloo, MD, Editor John Wiley & SonsLtd, page 10)

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Vortrag am Freitag 19.06.2026 von Maria Lindner und Angela Schmitt

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„Mich kriegt der Krebs nicht!“ – Erstinterview

Vorgestellt wird die Behandlung einer 61-jährigen Patientin mit depressiver Symptomatik nach schwerer onkologischer Vorerkrankung. Sie hatte sieben Jahre zuvor aufgrund eines genetischen Risikos eine Brustkrebserkrankung mit operativer Entfernung von Eierstöcken und Brüsten sowie Chemo- und Strahlentherapie durchlebt. Die Patientin beschreibt sich als stets leistungsfähig und emotional belastbar; eigene Bedürfnisse und Schwäche wurden konsequent zurückgestellt. Affektiver Ausdruck, insbesondere von Angst und Trauer, war stark eingeschränkt. Auslöser der aktuellen Krise war die kürzlich diagnostizierte Vorstufe eines malignen Melanoms, nach der sie sich als emotional überfordert erlebte und mit dem Anliegen Hilfe suchte, dass „es so nicht weitergehen“ könne.

Im Video wird die erste IS-TDP-Sitzung gezeigt. Durch Fokus auf das Erleben der Gefühle in der Übertragungsbeziehung kann in der Sitzung ein Durchbruch ins Unbewusste erzielt werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann die Patientin Schuld-, Trauer- und liebevolle Gefühle gegenüber ihrer Mutter erleben, die vor 35 Jahren an Brustkrebs verstorben war. Der therapeutische Prozess setzt sich in der Folgesitzung fort, aus der ebenfalls Sequenzen gezeigt werden. Den Abschluss bildet eine spontane Zwischenbilanz der Patientin nach acht Sitzungen, welche subjektiv erlebte Veränderungen und zentrale therapeutische Wirkfaktoren verdeutlicht.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Vortrag am Freitag 19.06.2026 von Katharina Krämer

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Das Bedürfnis, sich und andere zu quälen — von der Schwierigkeit mit sich und anderen in Frieden zu kommen

Wenn ein Unbewusstes mit einer enormen Menge an Sadismus belastet ist, geht die Fähigkeit zu lieben verloren. Das betreffende Individuum kann im Hinblick auf seine destruktiven Verhaltensweisen keine Schuldgefühle mehr empfinden und wird zunehmend in einen Kreis von Zerstörung (von Beziehungen) und Selbstzerstörung hineingezogen.

Wir verfolgen eine oder zwei Sitzungen mit einem männlichen Patienten, der von seinem 10 Jahre älteren Cousin sexuell missbraucht worden ist. Der Patient hat einen guten und schnellen Zugang zu seinem Unbewussten. Die Sitzung zeigt Mord und Zerstörung der Genitalien seines Cousins, um Rache zu üben. Da jedoch sowohl Patient als auch der missbrauchende Cousin an einem Mangel an Zuneigung durch ihre Väter leiden, wird die Wiederkehr des Verdrängten für den Patienten zu einer Entdeckung. Er muss förmlich lernen zu sehen, dass auch Liebe für seinen Cousin vorhanden war, den Mann, der ihn missbraucht hatte. Der Patient lernt, dass ein wichtiges Ziel der therapeutischen Arbeit darin besteht, lieben und zu vergeben zu können.

We see a session of a male patient, which was sexually abused by his 10 years older cousin. The patient has good and rapid access to his unconscious. The session shows murder and destruction of the genitals of his cousin, which is in the service of taking revenge. However, as both – patient and abusing cousin – suffer from a lack of affection on the part of their fathers, it is a discovery for the patient and a de-repression from the past to see, that he also has love for his cousin, the man that was abusing him. The Patient learns that the major aim of the therapeutic work is to become able to love and to forgive.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Vortrag am Samstag 20.06.2026 von Christian Iten

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Ein 16-jähriger erklärt uns Depersonalisation und Derealisation

„Ich habe über das Trauma nachgedacht, das mir geschehen ist. Mir ist dabei das Wort Selbstentfremdung eingefallen. Das hat so sehr auf mich gepasst. Das bedeutet, ich wurde irgendwie meinem eigenen Körper weggenommen. Denn wenn ich mich an Kindheitsszenen erinnere, ich war einfach da und ich war so gelähmt von der Angst, dass ich nicht einmal nachdenken konnte. Ich war wie ein Roboter, wie eine Maschine. Ich war einfach da und die ganze Angst hat mich einfach paralysiert. Nicht mal körperlich, aber das auch teilweise. Aber wirklich mental. Es gibt so viele Szenen, an die ich mich erinnere. Es sind scheiß Sachen passiert und ich war einfach da, ich habe nicht nachgedacht, was ich jetzt machen kann. Paralysiert. Wie ein Playmobil. Die Sache ist, das „Scheiße-fühlen“ war sehr unterbewusst. Weil ich mir selbst so selbstentfremdet war. Ich dachte nicht mal „Das ist schlecht! Das ist gut!“. Das Konzept, ein Gefühl zu fühlen, war mir einfach völlig unbekannt. So oft habe ich als Kind Leute, die Gefühle gezeigt haben, immer verachtet. Ich hatte eine Abneigung: „iiiiieh!“. Denn das hat einfach nicht mit meiner Welt zusammengepasst. Ich dachte entweder „Sie lügen!“ oder „Sie machen eine Show!“. Das war einfach deshalb, weil ich selbst nichts gefühlt habe. Ich war halt in dem Zustand, in dem ich war!“

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Vortrag am Samstag 20.06.2026 von Gerhild Wagner und Angela Schmitt

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Neues aus unserer Forschungswerkstatt

Der Vortrag gibt einen Einblick in aktuelle Arbeiten unserer psychodynamischen Forschungswerkstatt. Methodisch folgt die Studie einem deduktiv angelegten qualitativen Einzelfalldesign mit instrumenteller Triangulation. Untersucht werden psychodynamische und strukturelle Veränderungsprozesse im Verlauf einer fünfjährigen Psychotherapie eines therapieresistenten depressiven Patienten. Zur differenzierten Prozess- und Ergebnisanalyse kamen mehrere etablierte Instrumente zum Einsatz, darunter die Achievement of Therapeutic Objectives Scale (ATOS), die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-3), die Heidelberger Umstrukturierungsskala (HUS), das Global Assessment of Functioning (GAF) sowie der Psychodynamic Functioning Scales (PFS). 

Ziel der Studie war es, affektive, beziehungsdynamische, konfliktdynamische und strukturelle Veränderungen im Therapieverlauf systematisch zu erfassen und diese in Beziehung zu den theoretischen Annahmen des IS-TDP-Wirkmodells zu setzen. Die Ergebnisse erlauben eine differenzierte Beschreibung therapeutischer Veränderungsprozesse und liefern Hinweise auf zentrale Wirkfaktoren bei komplexen und chronifizierten depressiven Störungsbildern.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Vortrag am Samstag 20.06.2026 von Michelle Brehm und Alain Müller

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„Im Ring mit dem gefürchteten, geliebten Vater“

Der Beitrag zeigt die erste IS-TDP-Sitzung mit einer 59-jährigen Patientin. Auslöser für deren Angst und depressive Beschwerden war ein Ohnmachtserleben ein Jahr zuvor. Die Patientin konnte ihrer erwachsenen Tochter nicht so helfen, wie sie es gewollt hätte. Die Patientin zeigt reife Abfuhrwege der Angst. Es gelingt ein Durchbruch von wütenden und schmerzlichen Gefühlen dem Vater gegenüber. Außerdem erlebt sie reale Schuldgefühle in Bezug auf ihre Töchter.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Vortrag am Sonntag 21.06.2026 von Bettina Röttgen

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Vom Redefluss zum Telegrammstil

Der 34-jährige Elektriker, selbständig im Familienbetrieb, kam wegen Angst, Panikattacken, Magen- und Darmbeschwerden, ständigem „unter Strom stehen“, Schlafstörungen und depressiver Stimmung zum Erstgespräch. Die Symptomatik hatte sich vor zwei Jahren nach einer verfehlten Meisterprüfung entwickelt und nicht zurückgebildet, obwohl er im Folgejahr die Meisterprüfung bestanden hatte.

Im Erstgespräch wurden Angst Widerstand und Gefühle geklärt und durch ständigen Druck und Head-on Collisions die Mobilisierung soweit erreicht, dass ein Durchbruch zu den archaischen Gefühlen erreicht und ein Zusammenhang zwischen aktueller Störung und zugrundeliegendem Trauma erkannt und durchgearbeitet werden konnte.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Vortrag am Sonntag 21.06.2026 von Ingrid Orbes

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Workshop 1 – Ein 16-jähriger erklärt uns Derealisation und Depersonalisation, Teil I

Zwei schwere Suizidversuche mit nachfolgenden stationären Aufenthalten in der geschlossenen Jugendpsychiatrie hatte der 15jährige Jugendliche hinter sich, als er in die ambulante Behandlung der Therapeutin kam.

Gezeigt wird das vollständige Erstinterview.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 1 am Freitag 19.06.2026 von Angela Schmitt und Gerhild Wagner

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Workshop 2 – Wo Angst ist, sind wichtige Gefühle – Rollenspiel

Die therapeutische Beziehung wird in der IS-TDP als wichtiger Faktor angesehen. Das therapeutische Beziehungsangebot bietet einerseits die Chance auf Ehrlichkeit und Offenheit    Allem gegenüber – und bietet gleichzeitig eine Begleitung an, die keine Angst hat. Gleichzeitig weckt das therapeutische Angebot die Angst, wichtigen, aber unangenehmen und bisher vermiedenen Gefühlen und Wahrheiten nahe zu kommen.

Ziel dieses Workshops ist es, den Teilnehmern diese Erfahrung in kurzen Rollenspielen nahe zu bringen. Hierfür kann die TeilnehmerIn eine Therapeuten- oder eine Patientenrolle wählen und sich beim erfahrenen ISTDP-Therapeuten Unterstützung holen. Anschließend soll die jeweilige Erfahrung ausgetauscht und diskutiert werden.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 2 am Freitag 19.06.2026 von Gerda Gottwik

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Workshop 3 – „So einfach kann es sein!“ – Durchbrüche ins Unbewusste im Vergleich einer Patientin ohne und einer Patientin mit maligner Übertragungsneurose

Es wird jeweils der erste Durchbruch ins Unbewusste zweier unterschiedlicher Patientinnen gezeigt. Die erste Patientin ist eine recht gesunde ältere Dame der Gruppe 1 (nach Davanloos Einteilung der psychoneurotischen Störungen). Ihr unbewusstes Abwehrsystem, das sich gut entwickeln konnte, ist nur leichtgradig beeinträchtigt. Sie leidet nicht unter malignen Übertragungsneurosen und zeigt somit keine maligne Abwehrmechanismen und keine projektive Angst. Die zweite Patientin ist jung und leidet unter depressiven Einbrüchen, die ihr Partner nicht mehr ertragen will. Sie leidet unter einer generationenübergreifenden Übertragungsneurose, die ihr von Mutter und Großmutter übertragen wurde. Sie gehört der Gruppe 2 an (nach Davanloos Einteilung der psychoneurotischen Störungen). Ihre unbewusste projektive Angst lässt sie im Prozess zurückweisend und ablehnend werden, sie zeigt maligne Abwehrmechanismen, mit denen Sie die Beziehung zu anderen Menschen und zu sich selbst belastet und zerstört.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 3 am Freitag 19.06.2026 von Ursula Sporer

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Workshop 4 – Ein 16jähriger erklärt uns Derealisation und Depersonalisation, Teil II

Zwei schwere Suizidversuche mit nachfolgenden stationären Aufenthalten in der geschlossenen Jugendpsychiatrie hatte der 15jährige Jugendliche hinter sich, als er in die ambulante Behandlung der Therapeutin kam.

Gezeigt wird das vollständige Erstinterview.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 4 am Samstag 20.06.2026 von Angela Schmitt und Gerhild Wagner

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Workshop 5 – Anfangen, zeigen, weitergehen – Videoarbeit in der ISTDP-Ausbildung

Der Workshop richtet sich an TeilnehmerInnen bestehender ISTDP-Fortbildungsgruppen und thematisiert zentrale Fragen rund um den Einstieg und den Umgang mit Videoarbeit in der Ausbildung.

Die praktischen Aspekte von Videoaufnahmen stellen häufig die erste Hürde dar: Wie spreche ich PatientInnen auf Videoaufnahmen an? Welches technische Equipment ist geeignet? Wie können Videos sicher gespeichert und datenschutzkonform aufbewahrt werden, und wie lässt sich die oft geäußerte Sorge vor einem „Dritten im Raum“ gut einordnen und handhaben?

Ist die Videoaufnahme einer Sitzung erst einmal gelungen, stellt das Zeigen eigener Therapiesitzungen im Rahmen von Inter- oder Supervision eine weitere, vor allem emotionale und kollegiale Herausforderung dar. Fragen von Selbstwert, Scham und Erwartungsdruck werden ebenso aufgegriffen wie die Frage, wie ein unterstützender, ermutigender Umgang miteinander gelingen kann.

Der Workshop bietet Raum für offene Diskussion, überregionalen Austausch und die Vernetzung von WeiterbildungsteilnehmerInnen. Ziel ist es, den Einstieg in die Videoarbeit zu erleichtern und gemeinsame Haltungen zu entwickeln, die Lernen fördern und zur weiteren Zusammenarbeit über den Kongress hinaus ermutigen.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 5 am Samstag 20.06.2026 von Adrian Kind

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Workshop 6 – Das, was man normalerweise nicht sieht – Widerstand der Depersonalisation/Derealisation, Teil I

Die Depersonalisations-Derealisationsstörung (DDS) ist mit einer Prävalenz von 1% in der Allgemeinbevölkerung häufig. Betroffene fühlen sich die meiste Zeit abgetrennt von sich selbst (Depersonalisation, DP) und ihrer Umwelt (Derealisation, DR). Die DDS verläuft meist chronisch und therapieresistent. Schwere DP/DR gilt als negativer Prognosefaktor für
das Ansprechen auf Psychotherapie oder Psychopharmakotherapie.

In diesem Workshop werden Videoausschnitte aus der ISTDP-Behandlung eines Patienten gezeigt, der an einer DDS leidet. Die Therapeutin (Gerda Gottwik) und Mathias Michal kommentieren und diskutieren diese Fallvignette gemeinsam mit den TeilnehmerInnen.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 6 am Samstag 20.06.2026 von Matthias Michal und Gerda Gottwik

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Workshop 7 – Über Kontinente: Transgenerationale Traumadynamik

Eine Patientin leidet unter Depressionen, traumatischen Kindheitserfahrungen mit transgenerationalen Verstrickungen. In der eigenen Familie bestehen massive Spannungen mit dem psychisch erkrankten Sohn. Trotz starker intellektualisierender Abwehr gelingt in der ersten ISTDP-Sitzung ein Durchbruch ins Unbewusste, der ihr eine überraschende Versöhnung mit ihrem Sohn im Realleben ermöglicht. Der Fall zeigt, wie gezielte Interventionen den Widerstand sichtbar machen und den Zugang zu tiefen emotionalen Erfahrungen eröffnen sowie unmittelbare Auswirkungen in der Lebenswelt haben können.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 7 am Sonntag 21.06.2026 von Ina Sprenger

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Workshop 8 – Konversion als Widerstand gegen Nähe und Gefühle – Die Frau mit dem gelähmten Arm

Die 18-jährige Patientin hatte seit 6 Monaten nach einer neurochirurgischen Intervention am Hals eine schlaffe Lähmung des linken Armes. Sämtliche durchgeführten Untersuchungen auch stationär, brachten keine befriedigende Erklärung und ergaben somit keinen Therapieansatz.

Die Patientin stellte sich vor mit der Frage, ob es einen psychotherapeutischen Ansatz geben könnte.

Der Einstieg in die Übertragungsbeziehung ermöglichte das Aufdecken diverser Widerstände gegen Nähe und schließlich durch Anstieg der TCR im 2. Durchbruch die vollständige Auflösung der Lähmung im Arm und ein Erleben von Wut und Schuld dem Vater gegenüber.

Im Workshop wird die komplette Stunde vorgestellt und ein Outcome nach weiteren Therapiesitzungen.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 8 am Sonntag 21.06.2026 von Maria Lindner

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Workshop 9 – Das, was man normalerweise nicht sieht – Widerstand der Depersonalisation/Derealisation, Teil II

Die Depersonalisations-Derealisationsstörung (DDS) ist mit einer Prävalenz von 1% in der Allgemeinbevölkerung häufig. Betroffene fühlen sich die meiste Zeit abgetrennt von sich selbst (Depersonalisation, DP) und ihrer Umwelt (Derealisation, DR). Die DDS verläuft meist chronisch und therapieresistent. Schwere DP/DR gilt als negativer Prognosefaktor für
das Ansprechen auf Psychotherapie oder Psychopharmakotherapie.

In diesem Workshop werden Videoausschnitte aus der ISTDP-Behandlung eines Patienten gezeigt, der an einer DDS leidet. Die Therapeutin (Michelle Brehm) und Mathias Michal kommentieren und diskutieren diese Fallvignette gemeinsam mit den TeilnehmerInnen.

18. Jahrestagung 19.-21.06.2026: Workshop 9 am Sonntag 21.06.2026 von Matthias Michal und Michelle Brehm

Workshop 9 – Das, was man normalerweise nicht sieht – Widerstand der Depersonalisation/Derealisation, Teil II Weiterlesen »