Wir freuen uns, dass die Deutsche Gesellschaft für Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo dieses Jahr zum dritten mal die IS-TDP auf dem Würzburger Psychotherapiekongress vertreten wird.
Der Kongress wird vom Psychotherapieforum Würzburg organisiert, einem Zusammenschluss von Studierenden der Psychologie und praktizierenden PsychologInnen bzw. PsychotherapeutInnen unterschiedlicher theoretischer Orientierung. An zwei Tagen werden wir mit einem jeweils vierstündigem Seminar interessierten TeilnehmerInnen einen vertieften Einblick in die IS-TDP ermöglichen.
Den Widerstand bei den Hörnern packen – eine Einführung in die Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo (IS-TDP)
Unter dieser Überschrift präsentieren wir das psychodynamische Verfahren Davanloo‘s IS-TDP (Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy). Die TherapeutIn arbeitet mit Übertragung und Widerstand. Anhand von Videoausschnitten aus Therapiesitzungen werden Technik und Metapsychologie der IS-TDP dargestellt. Der individuelle Abwehrpanzer der PatientInnen kristallisiert sich durch IS-TDP-spezifische Interventionen gegenüber der TherapeutIn und wird als Widerstand sichtbar – und der Bearbeitung zugänglich. Der aktive Umgang mit dem Widerstand ermöglicht den Zugang zum Unbewussten. Die PatientInnen erleben intensiv innerlich und körperlich verschüttete Gefühle und Erinnerungen.
Termine
Donnerstag, 13.04.2023, 15:30 – 19:00 Uhr
Freitag, 14.04.2023, 14:30 – 18:00 Uhr
DozentInnen
Dr. med. Ursula Sporer, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Allgemeinärztin, Dozentin der DG f IS-TDP
Dr. med. Friedrich Tressel, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Allgemeinarzt, Dozent der DG f IS-TDP
Anmeldung
derzeit ist nur eine Vormerkung per E-Mail möglich , die Anmeldung ist ab 16.1.2023 möglich
Die Berliner Akademie für Psychotherapie ist eine Ausbildungseinrichtung, an der Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie vermittelt werden. Der Dialog zwischen den Therapieschulen ist der Berliner Akademie für Psychotherapie ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns, in diesem Rahmen die Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo (IS-TDP) interssierten KollegInnen präsentieren zu dürfen.
Gelangen Sie hier direkt zur Seite der Berliner Akademie für Psychotherapie
Übertragung, Widerstand und Versöhnung in der ISTDP nach Davanloo (Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy)
Der Vortrag (13.10.2023, 19:00 – 21:15 Uhr): Grundzüge der ISTDP mit Fallbeispielen
Die Einführung in die Grundzüge der IS-TDP vermittelt die Möglichkeit der raschen Erfassung psychodiagnostischer Parameter, die von Beginn an die Übertragungsbeziehung zwischen PatientIn und TherapeutIn gestalten, mit Hilfe audiovisuell aufgezeichneter Stundenanfänge.
Die Parameter Angst, Abwehrmechanismen und Übertragungsgefühle werden dabei differenziert. Typische und spezifische Interventionen der IS-TDP werden unterschiedlichen Phasen der Zentraldynamischen Sequenz zugeordnet.
Weiterhin wird die Grundstruktur der Metapsychologie nach Davanloo vermittelt. Die Einführung soll ermöglichen, das strukturierte Vorgehen, das dann im Workshop am nächsten Tag mit Hilfe klinischer Beispiele vertieft wird, in Grundzügen zu verstehen.
Der Workshop (14.10.2023, 09:30 – 10:30 Uhr): Intensiv-Workshop mit Videopräsentationen und praktischen Übungen
In der IS-TDP wird die Übertragung frühzeitig und systematisch genutzt, um im Spannungsfeld der therapeutischen Beziehung rasch Gefühle und deren Abwehr zu mobilisieren. Die systematische Widerstandsarbeit ermöglicht, PatientInnen von ihren ich-syntonen dysfunktionalen und beziehungszerstörenden Mustern zu distanzieren und dagegen zu aktivieren, was unmittelbar mit der Mobilisierung von Übertragungsgefühlen und der Übertragungskomponente des Widerstands einhergeht. Es wird zu erarbeiten sein, welche Abwehrmechanismen und welche Widerstände sich als reif und förderlich erweisen und welche Widerstände als hinderlich oder maligne einzustufen sind. Dieser Prozess ermöglicht die Überwindung projektiver Ängste, die in der Regel Ausdruck einer frühen Bindungstraumatisierung sind und schuldbeladene primitive mörderische und sadistische Impulse und Gefühle gegenüber nahen Bezugspersonen abwehren.
Der Workshop wird mittels zahlreicher klinischer Videobeispielen aufzeigen, wie Übertragung und Widerstand frühzeitig nutzbar gemacht werden können. Bereits zu Beginn der Therapie werden die psychodynamischen Zusammenhänge der neurotischen Verstrickung und der Zusammenhang mit der Symptombildung bewusst. In der Übertragung mobilisierte intensive Gefühle werden im Hier und Jetzt erlebt und vom Unbewussten der Patient*in in Beziehung zu einem Elternteil im Dort und Damals gebracht. Häufig handelt es sich um mörderische Wut, die mit dem Erleben von Schuldgefühlen einhergeht. Die intensive, übertragungs- und emotionsfokussierte Auflösung neurotischer Verstrickungen ermöglicht einen Prozess der Versöhnung mit den Bezugspersonen der Vergangenheit und dem eigenen Lebenslauf.
Die dabei angewandten IS-TDP-Interventionen und deren psychodynamischen Effekte werden praxisnah vermittelt und zur Diskussion gestellt. Im Rollenspiel können schließlich die TeilnehmerInnen sich mit der Methode selbsterfahrend vertraut machen.
Die 14. Jahrestagung im Kloster Himmelspforten in Würzburg begeisterte durch die intensiven Therapieprozesse. Die Dozentinnen überzeugten durch authentische Beziehungsangebote an die Patient*innen, die mit ihren Interventionen die Wirksamkeit von Davanloos psychotherapeutischen Techniken überzeugend demonstrierten.
Angela Schmitt führte zudem in Davanloos Forschungsergebnisse der letzten Jahre ein, nämlich Davanloos Technik der optimalen Mobilsierung der Übertragungskomponente des Widerstandes und Davanloos Technik der umfassenden Entfernung des malignen Überich-Widerstandes, deren konsequente Anwendung zu einer Umstrukturierung des Unbewussten hin zu einer intakten unbewussten Abwehrorganisation führt.
Technik der optimalen Mobilisierung der Übertragungskomponente des Widerstands
Technik der Beseitigung der projektiven Angst
Technik der optimalen Mobilisierung der neurobiologischen und somatischen Bahnen der primitiven mörderischen Wut und der sadistischen Organisation
Technik der optimalen Mobilisierung der neurobiologischen und somatischen Bahnen der Schuldgefühle
Technik der Mobilisierung der Erinnerungen
Technik der Mobilisierung der sexualisierten mörderischen Wut
In zahlreichen Videosequenzen aus verschiedenen Therapiesitzungen demonstrierten die Dozentinnen Davanloos Techniken und führten die Teilnehmer durch bewegende Therapieprozesse. Die sadistisch wütenden Gefühle und die damit verbundenen heftigen Schuldgefühle wurden für die Teilnehmer ergreifend und wahrhaftig erlebbar. Die Traumatisierung der frühen Bindungen des Kindes, die Traumatisierung der Liebe, die reaktive Wut, die Schuldgefühle, die gegenseitige Vergebung und Versöhnung mobilisierten die Gefühle aller Anwesenden. Nicht nur das Thema, sondern auch die leibhaftige Erfahrung des Kongresses gründeten auf Davanloos Worten aus dem Jahre 2019: “That force is the governor: Love and attachment”. Liebe und Bindung sind die beschützende Kraft in dem wilden Königreich unseres Unbewussten, die uns Menschen vor Destruktivität und Zerstörung schützen.
Diese ungewöhnlich intensive Tagung in klösterlicher Umgebung bewegte nicht nur alle Teilnehmer*innen, sondern weckte auch das Interesse für die Jahrestagung 2023, die vom Freitag, 16. bis Sonntag, 18. Juni 2023 im Haus Klara (Kloster Oberzell) in Zell am Main in Würzburg stattfinden wird.
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“That Force is the Governor: Love and Attachment” (Davanloo 2019)
Dieses Zitat von Davanloo soll die Jahrestagung 2022 beschirmen, die wir dem unermüdlichen Forscher Habib Davanloo widmen, der seit Jahrzehnten unser Lehrer ist und dessen Lehre wir in seinem Sinne bewahren wollen. Die Arbeit mit den psychotherapeutischen Techniken, die Davanloo entwickelt hat, lebt von der emotionalen Nähe, von der Begegnung zweier Individuen. In der Begegnung des Unbewussten des Therapeuten und des Unbewussten des Patienten liegt die Chance verborgen, kindliche Gefühle zu mobilisieren, die aus einer Zeit stammen, als die Liebe des Kindes zur Mutter/zum Vater und die Bindung des Kindes zur Mutter/zum Vater traumatisiert wurden. Die primitiv wütenden und die primitiv sadistischen kindlichen Gefühle im Unbewussten des Patienten sind mit den reaktiven Schuldgefühlen fusioniert, und diese wiederum stehen in direkter Verbindung zu der Liebe des Kindes zu seinen Bezugspersonen. Mit der Mobilisierung der Gefühle in der therapeutischen Beziehung wird die Angst vor einem Verlust der geliebten Bindungsperson aus der Kindheit geweckt. Ein Therapeut, der keine projektive Angst mehr hat, begegnet dem Patienten mit großer Ruhe und Stabilität. Es ist die Furchtlosigkeit des Therapeuten, die wie eine führende Hand in der Dunkelheit wirkt und dem Patienten Sicherheit gibt. Die Angstfreiheit des Therapeuten hilft dem Patienten einen Schritt nach dem anderen zu gehen.
Im innersten Zentrum der beziehungszerstörenden Destruktivität des Patienten finden sich Liebe und Bindung zur Mutter und zum Vater und zu anderen Menschen, die wichtig waren. Und diese Liebe und Bindung ist im Verlauf der neurotischen Entwicklung über die Jahre durch die kindliche mörderische Wut und die reaktiven Schuldgefühle nicht nur zugedeckt, sondern möglicherweise sogar zementiert worden. Es sind die positiven Gefühle zu den einstigen Bezugspersonen und es sind die positiven Gefühle zum Therapeuten, die es ermöglichen, dass die projektive Angst kontrolliert und letztlich auch beseitigt werden kann. Im Zentrum der destruktiven Kräfte, denen der Therapeut in der therapeutischen Sitzung begegnet, finden wir Liebe und Bindung. Die Liebe zum eigenen Selbst, die Liebe zu den anderen Menschen. “That force is the governor: Love and attachment” (Davanloo 2019). Liebe und Bindung sind die beschützende Kraft in dem wilden Königreich unseres Unbewussten, die uns Menschen vor Destruktivität und Zerstörung schützen. Und deshalb ist es die gemeinsame Aufgabe des Patienten und des Therapeuten, in den verborgenen Zentren der Liebe im Unbewussten anzukommen.
Warum halten die Menschen so sehr an dem Sadismus, an der Wut fest? Warum halten sie an der Schuld fest? Warum halten sie an der Schuld fest, welche garantiert, dass das Leben der Person immer weiter quälend sein wird? Davanloo: “Because one wants to keep the love!” Was wir also mit Davanloos Techniken erreichen wollen, ist, die Schuld zu entfernen und sie durch Liebe zu ersetzen. Die Liebe soll bestehen bleiben, die Schuldgefühle können verschwinden.Wir wollen die Schuld ersetzen durch Liebe und Bindung. “Guilt is like a black cloud over the unconscious. When you remove it then clarity arises” (Davanloo, 2019).
Durch das wiederholte Erleben der Schuld und der Liebe kann im Unbewussten ein dauerhafter struktureller Wandel geschaffen werden. Dieser strukturelle Wandel ist jedoch nur möglich, wenn Patient und Therapeut zu tiefen, vertikalen Durchbrüchen ins Unbewusste gelangen und diese vielfach wiederholen. Die unbewusste projektive Angst ist dann dauerhaft entfernt. Und die Liebe und die Fähigkeit zu lieben ist dauerhaft da. Das „Du“ und das „Ich“ ist da. Unsere projektive Angst und die projektive Angst unserer Vorfahren ist dann Geschichte, sie gehört nicht mehr zu uns.
Gezeigt wird die 4. Therapiestunde einer Patientin mit Angst- und Panikstörung. Zuvor hatte sie die pathologische Trauer zum Ziehvater, bei dessen Tod sie 6 Jahre alt war, durchgearbeitet. Sie träumt danach: Ihre Mutter eröffne ihr an ihrer Konfirmation, dass der Ziehvater impotent gewesen sei. Und dass sie sich bei beiden Kindern von zwei unterschiedlichen Männern habe schwängern lassen. In der nächsten Stunde hat die Patientin einen Durchbruch ins Unbewusste auf ihre Schwester, die 5 Jahre älter ist und auf deren Erzeuger, der nach dem Tod des vermeintlichen Vaters ihr Ziehvater war. Vom Ziehvater wurde sie stets abgelehnt, während die Schwester von ihm idealisiert wurde. Als Abwehr ihrer Wut und Schuld hat sich die Patientin lebenslang in Trotz und Unterwerfung versklavt. Während des Durchbruchs auf die Schwester fühlte sich die Patientin wie in einem schwarzen Raum. Dieser Raum wurde durch die Versöhnung mit der Schwester licht und hell und die Liebe zur Schwester konnte wieder fließen. In diesem Workshop werden wir das Video dieser Stunde bezüglich der Angst, der Widerstände, der Wut- und Schuldgefühle und der liebevollen Gefühle bearbeiten und diskutieren.
Bindung und Liebe zwischen dem Kind und der Mutter. Die unaufgelösten Verstrickungen der Mutter mit ihren eigenen Beziehungspersonen traumatisieren die Bindung zwischen Mutter und Kind. Diese sind so schmerzlich, dass unbewusste reaktive Wut im Kind entsteht. Eine Mutter, die eigene Gefühle nicht bewusst erleben kann, ist dem Kind keine Hilfe beim Erleben und Ausdrücken seiner Gefühle. Das Kind ist abhängig und die Gefühle bleiben im Unbewussten verdrängt. Aufgrund der Liebe des Kindes zur Mutter entwickelt das Kind auch starke Schuldgefühle wegen der primitiv mörderischen Wut. In der Therapie gilt es, die im Unbewussten fusionierten Wut- und Schuldgefühle zu mobilisieren und ins Bewusstsein zu bringen. Mit dem Abfließen der Gefühle werden die liebevollen Gefühle ebenfalls aus der Verdrängung befreit. Der Erwachsene kann dann Reue über die kindlich primitiv mörderische Wut empfinden, er kann vergeben und sich versöhnen. Wie dies gelingt, zeigt eine Sitzung mit einem 60jährigen Unternehmer, der wegen Beziehungsstörungen zur Therapie kommt und der sich in dieser Sitzung mit seiner Mutter versöhnt.
Geschichte einer Familie, in der durch schwere Traumata (Verlust der Mutter als Kind, Enteignung, Vertreibung, Lager) von der Großmutter auf Tochter und Enkelin das Bedürfnis zu leiden unbewusst weitergegeben wird. Anwendung der IS-TDP bei der Enkeltochter, die zum Therapieeinstieg sagt: Ich kann nicht lieben.
Wir freuen uns, die 14. Jahrestagung zur Metapsychologie und Technik der Intensiven Psychodynamischen Kurzzeittherapie nach Davanloo ankündigen zu können.
Sie wird von Freitag bis Sonntag, 1. – 3. Juli 2022 in Würzburg stattfinden.
Das Motto der Tagung lautet „Liebe, Schuld, Vergebung“.
In Kürze werden wir alle weiteren Informationen hier bereitstellen. Bleiben Sie mit unserem Newsletter up to date!
Am 26.03.2022 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo einen eintägigen Einführungskurs.
Die IS-TDP (Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy) wurde von Habib Davanloo seit den 1960er Jahren in Montreal entwickelt. Ziele sind, mithilfe einer guten Teamarbeit in der therapeutischen Beziehung den Patient*innen zu ermöglichen, Angst und Widerstände zu erkennen und zu überwinden, um komplexe Gefühle innerlich zu durchleben und die unbewussten verdrängten Gefühle und Erlebnisse mit den frühen Bezugspersonen aufzudecken und durchzuarbeiten.
Nach einer Einführung in die Theorie werden wir ausgehend von der Analyse audiovisueller Aufzeichnungen von Therapiesitzungen und im Rollenspiel die Methode praxisnah einer genauen Betrachtung unterziehen und konzeptionelle und behandlungstechnische Fragen diskutieren.
Wir freuen uns natürlich über das große Interesse an der 13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo. Zugleich bedauern wir, dass wir die Teilnehmerzahl den Realitäten anpassen mussten und nicht noch mehr Kolleginnen und Kollegen die Teilnahme ermöglichen können.
Sie möchten gerne über weitere Fortbildungsangebote der Deutschen Gesellschaft für Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo informiert werden? Um aktuelle über hier veröffentlichte Fortbildungsangebote informiert zu werden, empfehlen wir Ihnen, sich für den Newsletter zu registrieren:
Oder Sie schreiben uns. Wir freuen uns über Ihre Fragen, Anregungen oder Kritik, die Sie gerne direkt an unseren Vorsitzenden, Dr. Friedrich Tressel () richten können.
Wir freuen uns, dass die Veranstaltung vom 5. bis 7. November 2021 in Zell am Main (Würzburg) wie geplant stattfinden kann. Wir legen Wert darauf, dass Sie sich sicher fühlen, weshalb wir mit einer Begrenzung der Teilnehmerzahl ermöglichen, ausreichend Abstand zueinander während der Tagung und im Speiseraum einhalten zu können.
Hier nochmal alle wichtigen Informationen:
13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für IS-TDP nach Davanloo: Metapsychologie und Technik der IS-TDP nach Davanloo – Angst und Widerstand in der therapeutischen Beziehung
Freitag, Samstag und Sonntag, 5. – 7. November 2021
Haus Klara, Kloster Oberzell 2, 97299 Zell am Main (Würzburg)
Einen Flyer zum Ausdrucken oder Speichern können Sie hier herunterladen:
Tagungsgebühr: 400,- € (Mitglieder der DG f ISTDP: 350,- €)
Wir haben nach der langen Phase der Pandemie das Ziel, wieder einen lebendigen Austausch über die Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie (ISTDP) nach Davanloo zu ermöglichen. Dabei können Sie sich auf ein Maximum an Sicherheit verlassen, dass mit einem soliden Hygienekonzept (3-G-Regel, mindestens 1,5 m Abstand im Tagungsraum, etc.) gewährleistet ist.
Die Dozentinnen und Dozenten des Instiuts für Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo, die überwiegend von Habib Davanloo, dem Begründer der Methode, persönlich ausgebildet wurden, werden Ihnen eine anspruchsvolle und intensive Lernerfahrung ermöglichen.
Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, haben wir bei noch freien Plätzen ermöglicht, sich noch bis zum 15. Oktober 2021 risikolos zum Frühbucherrabatt anzumelden.
Sie sind als in der Methode Erfahrene ebenso willkommen wie als Newcomer. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie hier.
Der Umgang mit Angst und Widerstand und der Zugang zum Unbewussten in der Intensiven Psychodynamischen Kurzzeittherapie nach Davanloo Ein Einführungskurs am 16. Oktober 2021 in Nürnberg
Die IS-TDP (Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy) wurde von Habib Davanloo seit den 1960er Jahren in Montreal entwickelt. Ziele sind, mithilfe einer guten Teamarbeit in der therapeutischen Beziehung den Patient*innen zu ermöglichen, Angst und Widerstände zu erkennen und zu überwinden, um komplexe Gefühle innerlich zu durchleben und die unbewussten verdrängten Gefühle und Erlebnisse mit den frühen Bezugspersonen aufzudecken.
Nach einer Einführung in die Theorie werden wir ausgehend von der Analyse audiovisueller Aufzeichnungen von Therapiesitzungen die Methode praxisnah einer genauen Betrachtung unterziehen und konzeptionelle und behandlungstechnische Fragen diskutieren.
Ort: Hotel Victoria, Königstr.80 in 90402 Nürnberg
Zeit: 16.Oktober 2021, 9.00-17.45 Uhr
Kosten: 230 € (incl. Verpflegung in den Kaffeepausen)
Teilnahmevoraussetzungen: ärztliche oder psychologische Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichentherapeut*innen (auch in Ausbildung)
Anmeldung und weitere Informationen: per mail .
Fortbildungspunkte sind bei der Bayerischen Landesärztekammer beantragt.
Nach einer Einführung in die Theorie werden wir ausgehend von der Analyse audiovisueller Aufzeichnungen von Therapiesitzungen die Methode praxisnah einer genauen Betrachtung unterziehen und konzeptionelle und behandlungstechnische Fragen diskutieren.
Kosten: 330 € (incl. Verpflegung in den Kaffeepausen), Rückerstattung bei pandemiebedingtem Ausfall
Teilnahmevoraussetzungen: ärztliche oder psychologische Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichentherapeut*innen (auch in Ausbildung, Ermäßigung auf Anfrage)
Fortbildungspunkte sind bei der Ärztekammer Berlin beantragt.
Mit zwei jeweils zweitägigen Einführungskursen bietet das Annelise Heigl-Evers-Institut in Andernach die Möglichkeit, die ISTDP nach Davanloo kennenzulernen. Unsere Dozenteninnen Ursula Sporer und Gerhild Wagner werden vertiefte Einblicke in die Methode ermöglichen.
Wir freuen uns, Sie über die 13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo informieren zu können:
13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für IS-TDP nach Davanloo: Metapsychologie und Technik der IS-TDP nach Davanloo – Angst und Widerstand in der therapeutischen Beziehung“
Freitag, Samstag und Sonntag, 5. – 7. November 2021 Haus Klara, Kloster Oberzell 2, 97299 Zell am Main (Würzburg)
Alle Informationen werden wir Ihnen bis Mitte Ende Juli auch online verfügbar machen können. Dann wird auch die Onlineanmeldung geöffnet sein. Schaue Sie ab und an mal vorbei, oder melden Sie sich bei unserem Newsletter an.
Die ursprünglich vom 18. bis 20. Juni 2021 geplante Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für IS-TDP verschieben wir aufgrund der weiterhin kritischen Pandemie auf den November, und zwar vom 5. bis 7. November 2021. Das Kloster Oberzell in Zell am Main wird weiterhin der Tagungsort sein. In Kürze werden Sie hier das Programm und Anmeldemöglichkeiten vorfinden.
Am 16./17.10.2020 werden am Heigl-Evers-Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (Rhein-Eifel-Institut) unsere Dozentinnen Dr. Ursula Sporer und Dr. Gerhild Wagner einen Einführungskurs in die IS-TDP halten. Der Veranstalter ist das Rhein-Eifel-Institut. Folgen Sie diesem Link für weitere Informationen.
Wir freuen uns, Ihnen in diesem Herbst noch drei Kurse zur Einführung in die IS-TDP anbieten zu können, die jeweils Freitag 15:00 – 20:00 Uhr und Samstag 09:00 – 18:00 Uhr stattfinden.
Nürnberg, 02./03.2020 (Dozentin: Dr. med. Irene Ostertag, )
Berlin, 09./10.10.2020 (Dozentin: PD. Dr. rer. nat. Michelle Brehm, )
Wir bedauern sehr, und die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Doch die epidemiologische Entwicklung von Covid-19-Erkrankungen und die Verbreitung des SARS-CoV-2 lässt nicht erwarten, dass eine Tagung mit Psychologen und Ärzten durchzuführen ohne Risiko für alle Beteiligten wäre. Wir sind deshalb zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, die Tagung frühzeitig abzusagen, Weder möchten wir bangen müssen, ob sich die bis dahin tätigen Investition an Zeit, Herzblut und Geld auch gelohnt haben, noch möchten wir Ihnen zumuten, bis zuletzt in Unklarheit zu sein. Selbst wenn es bis Anfang Juli möglich sein sollte, einen Kongress in dieser Größenordnung abzuhalten, so bliebe dennoch das Ansteckungsrisiko erhalten. Es wäre nicht verantwortungsvoll, sich diesem Risiko auszusetzen, denn wir als Ärzte und Psychologen stehen für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in einer besonderen Fürsorgepflicht auch uns selbst gegenüber.
Ob und wann die Tagung durchgeführt wird, erfahren Sie hier auf unserer Website.
Im Januar 2020 erschien die 2. Auflage des deutschsprachigen Lehrbuchs zur IS-TDP nach Davanloo im Springer-Verlag. An diesem praxisnahen Lehrbuch haben einige unserer Mitglieder als Autoren mitgewirkt und es konnte unter den Herausgeberinnen Gerda Gottwik und Ingrid Orbes in der vollständig überarbeiteten 2. Auflage zu Jahresbeginn erscheinen. Der folgende Link führt Sie auf die Seite des Springer Verlags, wo das Buch bestellt werden kann. Es ist auch als Ebook verfügbar, auf Amazon auch für den Kindle-Reader.
Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo
Herausgeber: Gottwik, Gerda, Orbes, Ingrid (Hrsg.)
Springer 2020
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